
Schon längst hat Sharm el-Sheikh dem einstigen Vorzeige-Badeort Hurghada in Ägypten den Rang abgelaufen. Shopping-Arkaden, Straßencafés und Fischrestaurants vermitteln südeuropäisches Flair. Mit einer Infrastruktur, die ihresgleichen im Land der Pharaonen sucht, ist Sharm el-Sheikh das Tor zum östlichen Sinai. Mit den aufstrebenden Badeorten Dahab, Nuweiba, Taba und Eilat (Israel) verfügt die Region über eine bunte Auswahl an hochinteressanten Badedestinationen mit Sonnenscheingarantie.
Der schönste Badeort Ägyptens
Zahllose Resorts, Tauchbasen und Tourenanbieter sind zwar prägend für den Ort, den einst die Israelis gegründet haben. Doch den eigentlichen Charme erhält die Touristenhochburg durch die Fußgängerzone, die Shopping-Arkaden und die Strandpromenade. Mögen die Hoteliers früher über die strikten Bauauflagen gemurrt haben, heute zahlen sie sich aus. Die Hotels wurden in der Na`ama Bay, dem eigentlichen touristischen Kern von Sharm el-Sheikh, in die zweite Reihe verbannt. Lediglich Strandbuden, Cafés und Restaurants säumen die dortige Beach. Wer die sonstigen Bausünden am Roten Meer und am Mittelmeer kennt, mag sich daran erfreuen, dass selbst vom Strand ein unverbauter Blick auf die imposante Bergkette des Sinaimassivs möglich ist.
Überraschende Vielfalt an Unterkünften
Von preiswerten Bungalowanlagen bis hin zum Luxushaus findet sich hier alles. Besonders auffällig: Nahezu jede internationale Hotelkette hat mindestens eine Anlage in Sharm el-Sheikh! Während die Zahl der Hotels und der Touristen beständig zunimmt, sinkt der Anteil der Tauchtouristen. Einst der Hauptanziehungspunkt der meisten Urlauber auf dem Sinai, hat sich die Bilanz in Sharm längst verschoben. Aber noch ist der Tauchsport tonangebend. Eine Fülle an Tauchschulen haben sich etabliert und bieten Padi-Kurse und Tauchfahrten zu erstaunlich günstigen Preisen an. (Dominik Peter)